Salad Bowl Culture II - 2018
Salad Bowl Culture war ein Projekt mit Musik und Theater, bei dem Kulturen und Kulturformen zu etwas Neuem zusammenflossen. In Impulsworkshops, an denen rund 45 Personen aus 13 Herkunftsländern teilnahmen, entwickelte sich ein gemeinsames Thema: Ausgewählte Artikel des Grundgesetzes als verbindendes Element sollten mit theatralischen und musikalischen Mitteln kreativ veranschaulicht werden. Parallel fand ein Theater- und ein Musikworkshop statt, die jeweils das Thema erarbeiteten. Zur Präsentation verschränkten sich die theatralen und musikalischen Teile in ein Ganzes. Als Veranstaltungsorte des finalen Gesamtwerks boten sich die „Kulturenwerkstatt“ und das „Theater im Alten Kalkwerk“ durch ihre jugendgerechte Atmosphäre an.
Bücher öffnen Türen - 2019
Hauptziel des Projekts war, es Mädchen und jungen Frauen im Alter von 14 bis 21 mit Fluchterfahrung und/oder aus anderen Kulturkreisen zu ermöglichen, durch Literatur am öffentlichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Die 25 Teilnehmerinnen gingen im Rahmen von Workshops und wöchentlichen Angeboten der Frage nach, warum Bücher wichtig sind und wie sie das Leben Einzelner prägen und verändern können. Durch zahlreiche Gesprächsrunden bzw. Interviews in Bibliotheken, Buchhandlungen, Beratungsstellen (pro familia Limburg, Verein Gegen unseren Willen, Jugend- und Drogenberatungsstelle Limburg, Diakonisches Werk Limburg), sonstigen Einrichtungen (Stadtarchiv Limburg, Stadtjugendpflege Limburg, Integrationsbeauftragte Stadt Limburg) sowie Multiplikator*innen aus dem Bereich Schule, Sozialarbeit und Studium und Unternehmen, konnte ein Austausch mit neuen Orten und Menschen ermöglicht werden und es eröffnete die Teilnahme am Leben sowie Möglichkeiten, Rat und Hilfe zu finden. Zusätzlich wurde das Thema in Kreativworkshops handwerklich und/oder künstlerisch aufgegriffen und umgesetzt sowie alle Ergebnisse in einer öffentlichen Ausstellung und szenischen Lesungen präsentiert.
Das Projekt konnte zahlreiche Gesprächsmöglichkeiten von Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft vermitteln. Die jungen Menschen haben mithilfe von Literatur Schritte in eine andere Welt gemacht, ihren Horizont erweitern können, haben neue Kontakte geknüpft und ihr Wissen erweitert. So lässt sich der Effekt des Projektes hinsichtlich kultureller und gesellschaftlicher Bildung deutlich erkennen.
Unterstützt wurde das Projekt vom Fonds Soziokultur e.V..
Glanz und Elend in der Weimarer Republik - 2018
Die Ausstellung in der Frankfurter Kunsthalle Schirn „Glanz und Elend in der Weimarer Republik von Otto Dix bis Jeanne Mammen“ veranschaulichte auf eindrucksvolle Weise die Auseinandersetzung in Kunst und Kultur in der Wendezeit zwischen den beiden Weltkriegen. An der Exkursion und einem Vortreffen, welches grundlegende Einblicke in die Zeit der Weimarer Republik gab, nahmen 22 Jugendliche teil.
Das Veranstaltung wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Limburg, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird.

Edelweißpiratenfestival Köln - 2018
Alljährlich findet in Köln in Erinnerung an die Edelweißpiraten ein Festival statt, das der Erinnerungskultur, dem Zusammenkommen verschiedener Kulturen und dem Austausch mit Zeitzeugen dient. 29 Jugendliche haben am 8. Juli 2018 an dieser Veranstaltung teilgenommen. Auch hierzu gab es ein Vortreffen, um die Jugendlichen mit der Thematik des Widerstands in der NS-Zeit vertraut zu machen.
Bildungsfahrt Berlin - 2018
Bei der Bildungsfahrt in den Herbstferien vom 9. bis 13. Oktober 2018 stand unter anderem auf dem Programm: ein Besuch des Bundestags, der Besuch der Mauergedenkstätte, ein Besuch der Tucholskybuchhandlung mit einem Interview der Inhaberin und der Besuch des Museums „Story of Berlin“. Außerdem fand eine Führung durch Kreuzberg unter den Aspekten Subkultur und Städtebau und dem Zusammenleben verschiedener Kulturen mit dem Besuch einer Moschee statt.
Jugendkongress BfDT Berlin - 2018
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Rund um den Tag des Grundgesetzes nahmen 14 Jugendliche vom 20. -24. Mai 2018 am Jugendkongress des Bündnisses für Demokratie und Toleranz in Berlin teil. Das BfDT fördert und stärkt zivilgesellschaftliches, demokratieförderndes Engagement und ermöglicht Partizipation. Die Teilnehmenden besuchten verschiedene Workshops, um gesellschaftliche, politische und kulturelle Themen zu diskutieren, sich auszutauschen und zu vernetzen – in diesem Jahr unter dem Motto „Engagiert für Demokratie“.
Stadtbibliothek Diez Tag der offenen Tür
Zum Jubiläum der Stadtbibliothek in Diez nahm eine Gruppe am Samstag, den 05.05.2018 am Tag der offenen Tür teil. Der Marktstand „Alles muss raus“ mit Zitaten, Lebensweisheiten und Wörtern wurde präsentiert und als Anlass zu gemeinsamen Gesprächen genommen.

Preisverleihung Speyer - 2018
Am 22. März 2018 wurden im Historischen Rathaus Speyer insgesamt acht Initiativen und Projekte aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2017 für ihr vorbildliches zivilgesellschaftliches Engagement vom Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in einer Preisverleihung ausgezeichnet. Die Kulturenwerkstatt war mit dem Theaterprojekt „GG – 8 Artikel BRD“ Preisträger im Wettbewerb.

Weltfrauentag - 2018
Am 08. März findet alljährlich der Internationale Frauentag statt. Die Kulturenwerkstatt lud zu diesen Tag zu einer kleinen Feier ein. Es gab ein volles Haus, lauter lieben Besuch, viel Brot und Rosen, Kuchen, Kaffee und Tee mit guten Gesprächen und vielen Menschen, die eine bessere Welt wollen – Frauen und Männer gemeinsam.

Ausstellung Geschlechterkampf - Städel - 2017
In einer umfassenden Sonderausstellung widmete sich das Städel Museum einem zeitlosen Thema: der spannungsgeladenen Beziehung zwischen Mann und Frau und deren Darstellung in der Kunst. „Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo“ beleuchtete die künstlerische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und -beziehungen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Anhand von über 150 Werken zeigte die Ausstellung, wie kontrovers Künstlerinnen und Künstler der Moderne auf die Konstruktion von Geschlechtermodellen reagierten und wie sie Stereotypen, Idealbilder und Identifikationsfiguren in Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und Film behandelten.
Bundesweites Literanautentreffen - 2017
Ein Wochenende zusammen mit Jugendlichen aus der gesamten Bundesrepublik. Die Jugendlichen konnten verschiedene spannende Workshops erleben: Vom Tagtraum zum Traumtag – Der Poetry-Slam-Workshop, Spannend und gut vorlesen – Das Geheimnis guter Rhetorik, Book-Slam – Buchvorstellung mit Tempo, Bücher und Begegnungen – Literanaut*innen zwischen gestern und morgen und Zitate-Street-Art – Literatur im öffentlichen Raum. Auf dem Programm standen aber auch Projektpräsentationen der Jugendlichen, eine Ausstellung über „Die Zeit, die hinter uns liegt“, ein Besuch des Mitmach-Museums „Wortreich“ in Bad Hersfeld sowie eine Abschlussparty mit Bühnenpräsentationen im Buchcafé.
Salad Bowl Culture - 2017
Salad Bowl Culture war ein Projekt mit Musik und Theater, bei dem Kulturen und Kulturformen zu etwas Neuem zusammenflossen. In Impulsworkshops, an denen rund 45 Personen aus 13 Herkunftsländern teilnahmen, entwickelte sich ein gemeinsames Thema: Ausgewählte Artikel des Grundgesetzes als verbindendes Element sollten mit theatralischen und musikalischen Mitteln kreativ veranschaulicht werden. Parallel fand ein Theater- und ein Musikworkshop statt, die jeweils das Thema erarbeiteten. Zur Präsentation verschränkten sich die theatralen und musikalischen Teile in ein Ganzes. Als Veranstaltungsorte des finalen Gesamtwerks boten sich die „Kulturenwerkstatt“ und das „Theater im Alten Kalkwerk“ durch ihre jugendgerechte Atmosphäre an.
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Alles muss raus - 2017
Da es sich um das letzte gemeinsame Projekt als Literanauten handelte, wurden vergangene Projekte gemeinsam besprochen und vorhandenes Material (Gedichte, Erste Sätze, Zitate aus der Jugendliteratur) zu Papier gebracht sowie neues Material (Redewendungen, Zitate aus der Weltliteratur, Zitate allgemein, Wörter, etc) recherchiert und bearbeitet. In einer Kleingruppe wurde ein „Markstand“ gefertigt, der anschließend mit zahlreichen Kisten bestückt wurde, die gefüllt waren mit Gedichten und Zitaten. An zwei Terminen wurde der Marktstand präsentiert und betreut. Die Öffentlichkeit wurde aufgefordert sich zu bedienen und zu beteiligen. Der Marktstand ist ein „Eye Catcher“ geworden. Das erfüllt alle Teilnehmenden mit großem Stolz. Sie identifizieren sich mit dem Projektergebnis und nehmen voller Engagement an der Präsentation des Standes teil. Dies erleichtert ihnen die Kontaktaufnahme mit der Öffentlichkeit.
Mein Ich - 2017
„Da war ich klein – da war ich groß“. Entlang dieser Fragen führten die jungen Frauen aus der Wortwerkstatt Interviews mit möglichst verschiedenen Frauen. Es entstand eine Gruppe interessierter Frauen und Mädchen, die aus den Texten eine Performance machen. Es sollten jene Situationen im Rampenlicht stehen, welche so oft im Hintergrund verschwinden. Die Performance wird, auf Video aufgezeichnet, weiterwandern. Zwei Jugendliche nahmen Ende November an dem Kongress „Back to the future – Zurück in die Zukunft“ in Kiew teil.
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Nur Mut?! - 2017
Dank der Unterstützung durch filia.die frauenstiftung konnten wir uns intensiv mit dem Thema Mut auseinandersetzen. Wir haben zahlreiche Interviews mit beeindruckenden Frauen führen können, die uns erzählt haben was Mut für sie bedeutet, was sie im Leben geprägt hat und wann sie selbst mutig waren. Die jungen Teilnehmerinnen der Wortwerkstatt wissen aus eigener Erfahrung, wie es ist, mehrfach benachteiligt zu sein – sie leben in sozialen Brennpunkten oder haben einen Migrationshintergrund. In ihrem eigenen Projekt wollten sie mit anderen Mädchen gemeinsam Frauen interviewen, die sich getraut haben, etwas zu tun, das ihr Leben und das von anderen verändert hat. Sie besuchten ein Frauenhaus und andere Orte, wo sie mit mutigen Frauen ins Gespräch kommen können. Ihre Berichte veröffentlichten sie im Internet, zum Abschluss gab es eine bunte Ausstellung.






























































































